Deutsche Werke bei Logos

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Ben Misja (Faithlife) | Forum Activity | Replied: Wed, Dec 28 2016 12:28 PM

ilian:

Hier manche Vorschläge für mögliche Interlinear-Bibeln (je nachdem, was zuerst machtbar wäre):

  • Rev. Elberfelder Übersetzung 2006 - Als Grundtexte: Biblia Hebraica Stuttgartenia (BHS) und 28 Aufl. von Nestle/Aland (NA28)
  • Elberfelder Übersetzung – Edition CSV Hückeswagen 2006 - Als Grundtexte: BHS und NA28
  • Rev. Elberfelder Übersetzung 1985 (od. evtl. 1992) - Als Grundtexte: BHS und evtl. NA27
  • Evtl. auch die Elberfelder Übersetzung 1905, wo es mit den Rechten einfacher sein sollte...

Vor allem die ELB1985, die ja als Text bei Logos vorhanden ist, würde die Grundlage für eine neue I+ bieten... Liegt das in eurer Hand oder bräuchte man evtl. Zustimmung des Verlags o.ä.? Es ist ja ein separates Werk dazu...

Wir müssen das Ganze leider zunächst aus wirtschaftlicher Perspektive angehen, dann kommt die strategische Perspektive und erst dann die Frage, welche Übersetzung man persönlich gerne am liebsten hätte.

Aus wirtschaftlicher Perspektive richten wir unsere Aufmerksamkeit natürlich zunächst auf die beliebtesten (und nicht zu freien) Bibelübersetzungen. Daher ist es fraglich, ob es z.B. Sinn macht, zwei verschiedene (oder eine überholte) Elberfelder-Ausgaben als RIs zu produzieren, auch wenn wir natürlich am liebsten mehrere hätten. 

Aus strategischer Perspektive fragen wir: Welche Übersetzungen wären logische und möglichst hilfreiche Erweiterungen unseres Angebots? Verschiedene Aspekte wären hier neben der wirtschaftlichen Erwägung zum einen der Charakter der Übersetzung (z.B. würden wir neben der eher "flexibel-äquivalenten" Lutherbibel gerne auch formal-äquivalente/"wortgetreue" Bibeln anbieten) oder auch der konfessionelle Hintergrund bzw. eine möglichst breite konfessionelle Akzeptanz einer bestimmten Bibel bzw. unseres Angebots. 

Wir hatten bisher drei verschiedene Ausgaben dazu im Blick, von denen sich jetzt in diesem Moment aber aus Lizenzgründen keine realisieren lässt. (Eine davon ist die Einheitsübersetzung, wie wir ja schon an anderer Stelle vermerkt haben.) Daher prüfen wir zurzeit (auch aufgrund eurer Fragen), ob wir eine weitere realistische Option ausmachen können. Die drei Optionen behalten wir aber im Blick, weil wir erwarten, dass sich die lizenzrechtliche Situation in absehbarer Zeit ändern wird.

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Sascha John | Forum Activity | Replied: Wed, Dec 28 2016 10:42 PM

mal ne "blöde" Frage...Luther 84 hat NA28 (?) als Interlinear kann man nicht einfach ne andere Übersetzung nehmen und mit Luther austauschen oder muss man alles neu schreiben?

...und wie gesagt wenn ihr jemand zum helfen braucht nur sagen.

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ilian | Forum Activity | Replied: Thu, Dec 29 2016 12:07 AM

Sascha John:
Luther 84 hat NA28 (?) als Interlinear

Ben hat ja damals vermutet, dass der Luther I+ das SBLGNT und nicht NA28 zugrundelegt. Ich kann mir beim Preis nicht vorstellen, dass es NA28 ist...

Diese Info sollte eigentlich unter Artikelbeschreibung zu finden sein...

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ilian | Forum Activity | Replied: Thu, Dec 29 2016 12:56 AM

Ben Misja:

ilian:

Hier manche Vorschläge für mögliche Interlinear-Bibeln (je nachdem, was zuerst machtbar wäre):

  • Rev. Elberfelder Übersetzung 2006 - Als Grundtexte: Biblia Hebraica Stuttgartenia (BHS) und 28 Aufl. von Nestle/Aland (NA28)
  • Elberfelder Übersetzung – Edition CSV Hückeswagen 2006 - Als Grundtexte: BHS und NA28
  • Rev. Elberfelder Übersetzung 1985 (od. evtl. 1992) - Als Grundtexte: BHS und evtl. NA27
  • Evtl. auch die Elberfelder Übersetzung 1905, wo es mit den Rechten einfacher sein sollte...

Vor allem die ELB1985, die ja als Text bei Logos vorhanden ist, würde die Grundlage für eine neue I+ bieten... Liegt das in eurer Hand oder bräuchte man evtl. Zustimmung des Verlags o.ä.? Es ist ja ein separates Werk dazu...

Wir müssen das Ganze leider zunächst aus wirtschaftlicher Perspektive angehen, dann kommt die strategische Perspektive und erst dann die Frage, welche Übersetzung man persönlich gerne am liebsten hätte.

Aus wirtschaftlicher Perspektive richten wir unsere Aufmerksamkeit natürlich zunächst auf die beliebtesten (und nicht zu freien) Bibelübersetzungen. Daher ist es fraglich, ob es z.B. Sinn macht, zwei verschiedene (oder eine überholte) Elberfelder-Ausgaben als RIs zu produzieren, auch wenn wir natürlich am liebsten mehrere hätten. 

Wirtschaftlich gedacht bzw. nach der Beliebtheit zu fragen ist legitim. Daher haben wir ja unsere Umfrage, wo die Rev. Elberfelder 2006 ganz oben steht (als Studienbibel und eine I+ ist auch eine Art Studienbibel). Es gab etliche Stimmen in Forum und in Facebook, die sich ELB2006 als Interlinear gewünscht haben. Das beantwortet zuerst die Frage.

Allerdings ist die Frage, wie lange es mit der Lizenzierung dauern kann. Wenn es mehr als ein halbes Jahr dauern sollte, würde ich nach Alternativen suchen. Daher dachte ich an die revidierte Elberfelder Bibel 1985, die bereits als Text bei Logos vorhanden ist (auch ein wirtschaftlicher Aspekt!). Sie ist eine sehr gute worttreue Übersetzung. An manchen Stellen gefällt mir sogar besser als die 2006. Sie ist auch nicht so "überholt", wie die ELB 1905... Hier könnt ihr gerne eine Umfrage starten (Doodle, UserVoice o.ä.). So könnt ihr herausfinden, wie die Logos-Nutzer denken.

Auf jeden Fall gehört m.E. eine Elberfelder I+ im nächsten Basispaket!

Ben Misja:

Aus strategischer Perspektive fragen wir: Welche Übersetzungen wären logische und möglichst hilfreiche Erweiterungen unseres Angebots? Verschiedene Aspekte wären hier neben der wirtschaftlichen Erwägung zum einen der Charakter der Übersetzung (z.B. würden wir neben der eher "flexibel-äquivalenten" Lutherbibel gerne auch formal-äquivalente/"wortgetreue" Bibeln anbieten) oder auch der konfessionelle Hintergrund bzw. eine möglichst breite konfessionelle Akzeptanz einer bestimmten Bibel bzw. unseres Angebots. 

Wir hatten bisher drei verschiedene Ausgaben dazu im Blick, von denen sich jetzt in diesem Moment aber aus Lizenzgründen keine realisieren lässt. (Eine davon ist die Einheitsübersetzung, wie wir ja schon an anderer Stelle vermerkt haben.) Daher prüfen wir zurzeit (auch aufgrund eurer Fragen), ob wir eine weitere realistische Option ausmachen können. Die drei Optionen behalten wir aber im Blick, weil wir erwarten, dass sich die lizenzrechtliche Situation in absehbarer Zeit ändern wird.

Auch "strategisch" gedacht, wäre eine "hilfreiche Erweiterung" die "worttreue" Elberfelder die beste Wahl. Wenn die ELB2006 nicht geht, dann ELB1985.

Die Einheitsübersetzung wäre an zweiter Stelle auch eine "hilfreiche Erweiterung". Hier frage ich mich, warum die Lizenzierung nicht gelingt bzw. Logos ungleich behandelt wird: bei Accordance und BibleWorks ist das kein Problem. Der Text liegt auch vor, weil es auch bei SESB dabei war. Sollen wir auch beim Verlag nachfragen oder euch irgendwie unterstützen???

Für die Freunde von Textus Receptus wäre die Schlachter 2000 oder die Neue Luther Bibel wichtig. Die Elbefelder CSV wäre allerdings auch sehr interessant, weil sie sich von der Textgrundlage und Ergebnis von der Rev. Elberfelder unterscheidet...

Und dann könnte man noch außer einer "wörtlichen"/philologischen Übersetzung auch eine kommunikative Übersetzung nehmen, wie z.B. NeÜ oder die Neues Leben Bibel. Oder auch die Neue Genfer Übersetzung als "Mischform zwischen philologischer und kommunikativer Übersetzung" (Quelle: DBG).

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Sascha John | Forum Activity | Replied: Thu, Dec 29 2016 12:57 AM

Ah, na dann muss man es sowieso neu machen NA28 sollte schon der Grundtext sein...

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NB.Mick | Forum Activity | Replied: Thu, Dec 29 2016 1:08 AM

Sascha John:

Ah, na dann muss man es sowieso neu machen NA28 sollte schon der Grundtext sein...

Auch das ist eine komplexe Lizenzierungsfrage... Ich vermute, dass SBLGNT diesbezüglich deutlich einfacher für Faithlife ist - und dann wird ggf. an den Stellen, wo es gravierende Abweichungen gibt, angepasst.  

Running Logos 8 latest beta version on Win 10

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Ben Misja (Faithlife) | Forum Activity | Replied: Thu, Dec 29 2016 8:03 PM

ilian:

Sascha John:
Luther 84 hat NA28 (?) als Interlinear

Ben hat ja damals vermutet, dass der Luther I+ das SBLGNT und nicht NA28 zugrundelegt. Ich kann mir beim Preis nicht vorstellen, dass es NA28 ist...

Diese Info sollte eigentlich unter Artikelbeschreibung zu finden sein...

Ich hatte damals vermutet, warum das SBLGNT zugrundeliegt, nicht dass... Wink

Überlegt euch mal, welche Voraussetzungen der Kunde erfüllen müsste, der sich eine erweiterte Interlinearbibel auf NA28-Basis zulegen möchte: 

 - er müsste die Übersetzung kaufen

 - er müsste NA28 kaufen (40$!, an denen wir leider nichts ändern können, und den hebräischen Urtext, wohl BHS/BHQ)

 - er müsste obendrauf noch die Arbeit des Exegeten bezahlen, der das Datenset angefertigt hat. 

Allein wegen Nestle-Aland müsste jeder Kunde also 40$ mehr ausgeben - ob er sich nun dafür interessiert, was das für eine Urtextausgabe ist, oder nicht. 

Und dann überlegt mal, wie stark uns das von dem Verleger abhängig machen würde. Was, wenn die Lizenz plötzlich zurückgezogen würde (das würde natürlich aber nur Neukunden betreffen)? Wir müssten von vorne beginnen. 

Die gute Nachricht ist, dass NA28 und SBLGNT sich kaum unterscheiden, beide sind eklektische Ausgaben mit ähnlicher Methodik. Die einzige größere Ausnahme ist die Pericope adulterae, wo sie sich merkwürdigerweise sehr stark unterscheiden. 

ilian:
Und dann könnte man noch außer einer "wörtlichen"/philologischen Übersetzung auch eine kommunikative Übersetzung nehmen, wie z.B. NeÜ oder die Neues Leben Bibel. Oder auch die Neue Genfer Übersetzung als "Mischform zwischen philologischer und kommunikativer Übersetzung" (Quelle: DBG).

Übersetzungen, die den Text zu stark paraphrasieren, sind leider naturgemäß nicht so gut für erweiterte Interlinearbibeln geeignet. Wir werden nach meinen Erfahrungen schon bei der Einheitsübersetzung relativ viel als "idiomatisch" markieren müssen, d.h. als eine Stelle, wo sich die Wörter der Übersetzung nicht direkt bzw. nur als ganze Phrase den Wörtern des Urtexts zuordnen lassen. Auch die Lutherbibel ist da an manchen Stellen schon ziemlich grenzwertig. Das könnte vielleicht bei einer NeÜ evtl. noch funktionieren, denn die hält sich nach meinem Eindruck in bemerkenswerter Weise an den Wortlaut des Urtexts, aber bei einer NGÜ, GNB oder auch NLB hätte der Nutzer viel weniger von der Verlinkung. 

Also denkt bei grundsätzlich möglichen (bitte diese Formulierung beachten) Übersetzungen lieber eher mal an eine Elberfelder, Schlachter, Zürcher, Menge oder eben Luther und Einheitsübersetzung. 

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Sascha John | Forum Activity | Replied: Thu, Dec 29 2016 11:06 PM

danke für den Hintergrund. Mir ging es bei NA28 auch mehr darum, dass hier die Änderungen der Editio Critica Maior enthalten sind im Vergleich zu NA27

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ilian | Forum Activity | Replied: Thu, Dec 29 2016 11:36 PM

Ben Misja:

Überlegt euch mal, welche Voraussetzungen der Kunde erfüllen müsste, der sich eine erweiterte Interlinearbibel auf NA28-Basis zulegen möchte: 

 - er müsste die Übersetzung kaufen

 - er müsste NA28 kaufen (40$!, an denen wir leider nichts ändern können, und den hebräischen Urtext, wohl BHS/BHQ)

 - er müsste obendrauf noch die Arbeit des Exegeten bezahlen, der das Datenset angefertigt hat. 

Allein wegen Nestle-Aland müsste jeder Kunde also 40$ mehr ausgeben - ob er sich nun dafür interessiert, was das für eine Urtextausgabe ist, oder nicht. 

Der Preis wäre aus meiner Sicht nicht das Haupthindernis, wenn man überlegt, dass ein Basispaket teilweise mehr als 1000€ kostet... Wink

Daher wäre eine "Premium"-I+ mit NA28 und z.B. Elberfelder 2006 denkbar (NA28 ist ja im Paket enthalten).

Ben Misja:

Und dann überlegt mal, wie stark uns das von dem Verleger abhängig machen würde. Was, wenn die Lizenz plötzlich zurückgezogen würde (das würde natürlich aber nur Neukunden betreffen)? Wir müssten von vorne beginnen. 

Das hätte ich mit DBG als Partner nicht gedacht. Indifferent

Ben Misja:

Übersetzungen, die den Text zu stark paraphrasieren, sind leider naturgemäß nicht so gut für erweiterte Interlinearbibeln geeignet. Wir werden nach meinen Erfahrungen schon bei der Einheitsübersetzung relativ viel als "idiomatisch" markieren müssen, d.h. als eine Stelle, wo sich die Wörter der Übersetzung nicht direkt bzw. nur als ganze Phrase den Wörtern des Urtexts zuordnen lassen. Auch die Lutherbibel ist da an manchen Stellen schon ziemlich grenzwertig. Das könnte vielleicht bei einer NeÜ evtl. noch funktionieren, denn die hält sich nach meinem Eindruck in bemerkenswerter Weise an den Wortlaut des Urtexts, aber bei einer NGÜ, GNB oder auch NLB hätte der Nutzer viel weniger von der Verlinkung. 

Na dann sich lieber momentan auf das Machtbare konzentrieren. Es war nur eine spontane Idee, die bei mir an letzter Stelle wäre (z.B. NeÜ)... Smile

Ben Misja:

Also denkt bei grundsätzlich möglichen (bitte diese Formulierung beachten) Übersetzungen lieber eher mal an eine Elberfelder, Schlachter, Zürcher, Menge oder eben Luther und Einheitsübersetzung. 

Die ersten drei sind schon eine gute Wahl (vor allem Elberfelder)! Yes

Übrigens, Münchner NT hat sich jemand auch gewünscht... Da könnte man vielleicht mit "Die Heilige Schrif" (Naftali Herz Tur-Sinai) kombinieren...

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Schumitinu | Forum Activity | Replied: Fri, Dec 30 2016 3:25 AM

Sascha John:

danke für den Hintergrund. Mir ging es bei NA28 auch mehr darum, dass hier die Änderungen der Editio Critica Maior enthalten sind im Vergleich zu NA27

Da verstehe ich die Logik nicht so ganz, Sascha. Eine Lu 84 hatte doch nicht NA28 als Textgrundlage. Wichtig ist bei der I+ dass die Textgrundlage stimmt. Damit meine ich dass Bibeln die auf den Mehrheitstext beruhen eine Mehrheitstextversion benutzen, und Übersetzungen die auf neueren Textgrundlagen beruhen entweder NA, UBS oder SBL benutzen. Die drei sind sich ja sehr nahe.

Posts 2851
Sascha John | Forum Activity | Replied: Fri, Dec 30 2016 7:51 AM

Embarrassed Ich sehe ich hab gar keine Ahnung von Interlinear, danke Schumitinu. Ich wollte für meine Luther nur den neusten griechischen Text aber klar da muss ja die Textgrundlage der Luther 84 drunter

Posts 570
Schumitinu | Forum Activity | Replied: Fri, Dec 30 2016 10:07 AM

Sascha John:
Ich sehe ich hab gar keine Ahnung von Interlinear

Du hast schon eine Ahnung davon. Du hattest halt nur eine echte Interlinear Bibel im Kopf. Klar, da wollte ich auch den wissenschaftlich aktuellsten Text. Aber bei der "reverse interlinear" oder auf deutsch "erweiterte Interlinearbibel" geht es eben darum, den Text z.B. der Lutherbibel zurück zu verbinden (deshalb reverse im Englischen) mit dem Grundtext welcher der Übersetzung zugrunde lag. Somit kann man den Übersetzungsprozess nachverfolgen. Und für uns hat es natürlich dann den Vorteil dass die Bibel dann mit allem Möglichen unter dem Text markiert ist, bzw. mit verschiedenen Datasets verbunden ist. Oft gibt die Bibelübersetzung an, auf welchem Grundtext des AT und NT die Übersetzung basiert. Bei der Lu 84 habe ich allerdings nichts gefunden im Vorwort. 

Posts 1858
ilian | Forum Activity | Replied: Fri, Dec 30 2016 11:24 AM

Schumitinu:

Oft gibt die Bibelübersetzung an, auf welchem Grundtext des AT und NT die Übersetzung basiert. Bei der Lu 84 habe ich allerdings nichts gefunden im Vorwort. 

Man wird auf der Homepage der DBG fündig: https://www.die-bibel.de/bibeln/bibelkenntnis/wissen-bibeluebersetzung/deutsche-bibeluebersetzungen-im-vergleich/ 

Grundtext: AT Biblia Hebraica, stellenweise ohne Nachweis korrigiert aufgrund alter Übersetzungen oder moderner Textkonjekturen. Spätschriften Septuaginta oder Vulgata, z.T. freie Übertragung Luthers bzw. seiner Mitübersetzer. NT Nestle-Aland, 26. Auflage; spätere Hinzufügungen des Textus receptus in Fußnoten.

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Ben Misja (Faithlife) | Forum Activity | Replied: Fri, Dec 30 2016 12:17 PM

ilian:

Ben Misja:

Und dann überlegt mal, wie stark uns das von dem Verleger abhängig machen würde. Was, wenn die Lizenz plötzlich zurückgezogen würde (das würde natürlich aber nur Neukunden betreffen)? Wir müssten von vorne beginnen. 

Das hätte ich mit DBG als Partner nicht gedacht. Indifferent

Da habe ich mich extrem unglücklich ausgedrückt: Die DGB ist ein sehr wertvoller Partner für uns, mit dem wir überaus zufrieden sind. Wir erwarten auch sicher nicht, dass sie die Zusammenarbeit einstellen oder unsere bestehenden Vertrage auslaufen lassen (ohnehin wäre ja in diesem Fall auch die Lutherbibel weg, d.h. wenn es nur um die Lutherbibel ginge, wäre die Erwägung nutzlos). Ich wollte damit lediglich die grundsätzliche Erwägung in Worte fassen, dass Faithlife mit einem eigenen Urtext unabhängiger von Dritten ist. 

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L.A. | Forum Activity | Replied: Sun, Jan 1 2017 1:20 PM

Ben Misja:
Wir hatten bisher drei verschiedene Ausgaben dazu im Blick, von denen sich jetzt in diesem Moment aber aus Lizenzgründen keine realisieren lässt. (Eine davon ist die Einheitsübersetzung, wie wir ja schon an anderer Stelle vermerkt haben.) Daher prüfen wir zurzeit (auch aufgrund eurer Fragen), ob wir eine weitere realistische Option ausmachen können. Die drei Optionen behalten wir aber im Blick, weil wir erwarten, dass sich die lizenzrechtliche Situation in absehbarer Zeit ändern wird.

Da es inzwischen eine neue Einheitsübersetzung gibt (https://www.bibelwerk.de/Bibel.12790.html/Neue+Einheits%C3%BCbersetzung.122295.html)...  Würdet Ihr die "neue" für die I+ priorisieren oder die "alte"?

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Peter Streitenberger | Forum Activity | Replied: Sun, Jan 1 2017 4:43 PM

Eine Begründung, warum ich gegen Brockhaus Elberfelder und für CSV Elberfelder gestimmt habe:
Fachlich kommentierte Gegenüberstellung der Elberfelder Ausgaben von CSV Hückeswagen 2003 und Brockhaus 2006

Vielleicht interessiert das die anderen, bzw. die für Brockhaus waren. Euer Peter

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Ben Misja (Faithlife) | Forum Activity | Replied: Mon, Jan 2 2017 11:22 AM

ilian:
Daher wäre eine "Premium"-I+ mit NA28 und z.B. Elberfelder 2006 denkbar (NA28 ist ja im Paket enthalten).

Denkbar schon, aber dann müssten wir den NA28 genauso umfangreich semantisch taggen wie das SBLGNT. Ich bin mir nicht sicher, wie groß der Unterschied ist, aber es ist für uns nunmal effizienter, wenn alles auf dem SBLGNT beruht. 

L.A.:
Da es inzwischen eine neue Einheitsübersetzung gibt (https://www.bibelwerk.de/Bibel.12790.html/Neue+Einheits%C3%BCbersetzung.122295.html)...  Würdet Ihr die "neue" für die I+ priorisieren oder die "alte"?

Den Plan mit der EÜ als I+ gibt es ja schon länger, aber natürlich wäre es am vernünftigsten, immer die neuste Ausgabe anzuvisieren. Anders als bei der Luther haben wir es entgegen unseren Plänen eben nicht geschafft, eine EÜ-I+ vor der Veröffentlichung der Revision zu realisieren (aufgrund der sich hinziehenden Lizenzierungsverhandlungen). 

Posts 1858
ilian | Forum Activity | Replied: Thu, Jan 5 2017 4:54 AM

Ben Misja:

ilian:
Daher wäre eine "Premium"-I+ mit NA28 und z.B. Elberfelder 2006 denkbar (NA28 ist ja im Paket enthalten).

Denkbar schon, aber dann müssten wir den NA28 genauso umfangreich semantisch taggen wie das SBLGNT. Ich bin mir nicht sicher, wie groß der Unterschied ist, aber es ist für uns nunmal effizienter, wenn alles auf dem SBLGNT beruht. 

Rick Brannan (Faithlife) hat hier angegeben, dass es sich um 550 Stellen handelt, wo man Unterschiede zwischen SBLGNT und NA28 hat.

Wen es interessiert, findet man in "Eberhard W. Güting: Druckausgaben und Onlineeditionen des NT Graece vor neuen Herausforderungen in "Vom Nutzen der Editionen: Zur Bedeutung moderner Editorik für die Erforschung von Literatur- und Kulturgeschichte" S.53-57 einen Vergleich auf Deutsch zwischen SBLGNT und ECM (die Grundlage für NA28).

Das Ergebnis seines Verlgeichs lautet:

Wie die textkritische Überprüfung gezeigt hat, empfiehlt es sich, beide Editionen, soweit sie die gleichen Texte ediert haben, miteinander zu verwenden.

Ich denke schon, dass es sich lohnen würde, die NA28 semantisch zu taggen. Es geht um den letzten Stand der Forschung. Das könnte man evtl. auch für eine englische I+ Bibel nutzen...

Und die Rev. Elberfelder basiert ja auf der NA27, die sehr nah an NA28 ist...

Edit:

Oder ihrt könnt eine Kombination von beiden anbieten???

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Ben Misja (Faithlife) | Forum Activity | Replied: Thu, Jan 5 2017 1:43 PM

ilian:

Ben Misja:

ilian:
Daher wäre eine "Premium"-I+ mit NA28 und z.B. Elberfelder 2006 denkbar (NA28 ist ja im Paket enthalten).

Denkbar schon, aber dann müssten wir den NA28 genauso umfangreich semantisch taggen wie das SBLGNT. Ich bin mir nicht sicher, wie groß der Unterschied ist, aber es ist für uns nunmal effizienter, wenn alles auf dem SBLGNT beruht. 

Rick Brannan (Faithlife) hat hier angegeben, dass es sich um 550 Stellen handelt, wo man Unterschiede zwischen SBLGNT und NA28 hat.

Ich meinte eher im Sinne der verfügbaren Datenbanken. 550 Stellen sind immerhin 550 Stellen, die man jeweils duplizieren müsste, selbst wenn man die Datenbanken ansonsten 1:1 übernehmen könnte – und das SBLGNT ist jetzt auch nicht gerade veraltet. Wink 

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Ben Misja (Faithlife) | Forum Activity | Replied: Mon, Jan 9 2017 3:02 PM

ilian:

Ben Misja:

Also denkt bei grundsätzlich möglichen (bitte diese Formulierung beachten) Übersetzungen lieber eher mal an eine Elberfelder, Schlachter, Zürcher, Menge oder eben Luther und Einheitsübersetzung. 

Die ersten drei sind schon eine gute Wahl (vor allem Elberfelder)! Yes

Auch aufgrund unserer Diskussion hier in diesem Thread haben wir den Plan gefasst, möglichst noch diesen Monat eine weitere erweiterte Interlinearbibel zur Vorbestellung anzubieten, und zwar die Schlachter Bibel 2000. 

Mich würde interessieren, was ihr davon haltet. 

Allerdings möchte ich das Ganze in den richtigen Kontext rücken: Diese erweiterte Interlinearbibel ist auch eine Reaktion darauf, dass wir uns schon seit Jahren und bislang ohne greifbaren Erfolg um Lizenzvereinbarungen für andere sinnvolle Übersetzungen bemühen, während unsere Kunden aber schon länger gerne eine weitere I+ hätten. 

Mit dieser Schlachter-I+ im Pre-Pub gehen wir ein Experiment ein, und es hängt letztlich vom Interesse der Vorbesteller ab, ob sie realisiert wird. 

Die Lutherbibel 2017 soll in absehbarer Zeit ins Angebot kommen, und auch dazu ist natürlich ein Update geplant. Und für den Fall, dass, wie wir hoffen, weitere Lizenzen für aktuelle Bibelausgaben verfügbar werden, planen wir noch weitere erweiterte Interlinearbibeln (wie bereits oben ausgeführt). 

Noch eine Info: Die Schlachter Bibel 2000 beruht bekanntermaßen weitgehend auf dem Textus Receptus. Es wird sich noch herausstellen, ob es möglich ist, diesen auch als Grundlage der erweiterten Interlinearbibel zu benutzen. 

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